Beispiel Ransomware 1

Bedrohung aus dem Internet: Ransomware

Dezember 2016: 2016 war auch das Jahr der Internetbedrohungen. In unserer 25-jährigen Firmengeschichte gab es bisher keine Zeit mit so perfekt getarnten kriminellen Programmen, die per E-Mail den Weg in die Büros und Ordinationen gefunden und durch einen einfachen Mausklick Schaden angerichtet haben.

Bereits mehrere Male haben wir Sie heuer vor betrügerischen E-Mails gewarnt, wo ein unbedachter Mausklick einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters die Daten in Ihrem gesamten Unternehmens- oder Ordinationsnetzwerk unbrauchbar machen kann. Oft hilft dann nur noch die Rücksicherung des letzten externen Backups, was mit Verlust der Daten seit der letzten Sicherung einhergeht.

Selbst wenn Ihre IT durch lokale Anti-Malware-Programme und eine Firewall gegen Angriffe und Spam-Mails geschützt ist, schaffen es einige wenige gefälschte E-Mails bis in Ihren Posteingang. Wenn Sie in diesen vermeintlichen E-Mails der Post, von Amazon, DHL, Stellenbewerbern o.ä. auf den enthaltenen Link klicken, ist es schon zu spät und das Unheil nimmt seinen Lauf. Wenn sich der Befall in der täglichen Arbeit bemerkbar macht, sind bereits wichtige Dokumente und Dateien in Ihrem IT-System verschlüsselt und somit unbrauchbar.

Das ist ein international relevantes Problem und sämtliche Hersteller von Anti-Malware-Programmen arbeiten fieberhaft an einer Lösung, dieser Bedrohung Einhalt zu gebieten. Bisher gibt es keine 100%-ige Lösung, deshalb ist weiterhin Vorsicht beim Öffnen von E-Mails geboten! Auch auf die Gefahr hin, uns zu wiederholen, empfehlen wir dringend die entsprechende Schulung aller Mitarbeiter, die E-Mails bearbeiten! Sollten Sie Fragen dazu haben zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Beherzigen Sie dieses Faktum: Ein voreiliger Klick auf einen E-Mail-Link kann Ihr Unternehmen oder Ihre Ordination von einem Moment auf den anderen handlungsunfähig machen und die Wiederherstellung der Daten kann mehrere Tage in Anspruch nehmen! Außerdem ist eine Wiederherstellung oft nur beim Vorhandensein einer Datensicherung auf einem externen Medium möglich.

Informationen des Bundeskriminalamtes

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